
Dies sei ein Baustein, um die Eltern in ihrer Verantwortung für den Schutz ihrer Kinder im Netz zu unterstützen, sagte Ministerpräsident Beck. Dennoch sei es weiterhin notwendig und sinnvoll, sich mit dem Medienverhalten ihrer Kinder zu beschäftigen und sie dabei zu begleiten. Darüber hinaus sei es unerlässlich, dass die Jugendschutzprogramme fortwährend technisch weiterentwickelt werden würden.
Ministerin Irene Alt fordert die Anbieter von Websites auf, ihre Inhalte für die Jugendschutzprogramme zu klassifizieren. Nur dann könnten die Programme nach und nach immer mehr kinder- und jugendgemäße Inhalte erkennen und ihre volle Wirkung entfalten.
Die Landesregierung setzt im Bereich des Jugendmedienschutzes auf eine Vielzahl von verschiedenen Maßnahmen: Diese reichen von den gesetzlichen Schutzmaßnahmen bis zur Schulung von Lehrern, Eltern und Kindern im Umgang mit neuen Medien. Dabei wird auch darüber informiert, welche Chancen und Risiken das Netz birgt.
Die jetzt unter Auflagen anerkannten Jugendschutzprogramme von JusProg. e.V. sind unter www.jugendschutzprogramm.de kostenlos herunterladbar, das Programm der Deutschen Telekom ist für alle Festnetzkunden ab Ende März 2012 unter
www.t-online.de/kinderschutz) verfügbar.

